IT-Sicherheit – Bedrohungen und Schutzmechanismen für elektrische Netze


Wien, 10. - 11. Dezember 2014
Fleming's Hotel Wien

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Vorwort

Politisch gefordert und technisch notwendig müssen sich Energieunternehmen intensiv mit dem Thema IT-Sicherheit befassen. Für die Steuerung und Überwachung von Erzeugungsanlagen, Elementen im Energienetz (z.B. Ortsnetzstationen und Smart Meter) oder für die Kommunikation zwischen den Unternehmen gehören Datenkommunikationsverbindungen und deren Schutz zu den Kernaufgaben in der Branche.

Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission bereits 2013 eine Mitteilung über eine IT-Sicherheitsstrategie (Cybersicherheitsstrategie) sowie einen Vorschlag für eine Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit (NIS) vorgelegt. Vorgesehen sind Maßnahmen zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Informationssysteme, zur Eindämmung der Cyberkriminalität und zur Stärkung der internationalen IT-Sicherheitspolitik und -verteidigung der EU.

Die vorgeschlagene Richtlinie sieht vor, dass in allen Mitgliedstaaten u. a. Betreiber kritischer Infrastrukturen in bestimmten Bereichen (Finanzdienste, Verkehr, Energie und Gesundheitswesen) Risikomanagementmethoden einführen und IT-Sicherheitsvorfälle in ihren Kerndiensten melden. Zusätzlich wurden bereits in Deutschland mit dem IT-Sicherheitsgesetz, dem IT-Sicherheitskatalog der BNetzA und spezifischen Vorgaben zum Smart Metering, umfassende Vorgaben zur IT-Sicherheit entwickelt und vorgestellt. Verstärkt geht es in den Unternehmen heute also um Erkennung und Abwehr der Risiken im Vorfeld, den Einsatz geeigneter Maßnahmen und Werkzeuge sowie um ein gezieltes Notfallmanagement.

Wie ist die Energiebranche in Österreich und Deutschland in Punkto Sicherheit aufgestellt? Welche Architekturen und Technologien sind sinnvoll und welche nachhaltigen Modelle und Lösungen gibt es konkret? Diese und andere brisante Fragestellungen werden in der Fachtagung „Bedrohungen und Schutzmechanismen für elektrische Netze“ aufgeworfen und intensiv diskutiert.

Die Konferenz bietet ein unabhängiges Forum, um mit Vordenkern und Spitzenvertretern der Energiebranche sowie hochqualifizierten Wissenschaftlern in Dialog zu treten und Lösungen für die Herausforderungen der Sicherheit der elektrischen Netze zu diskutieren, um akute Bedrohungen abzuwenden bzw. zu verhindern.